Freitag, Juni 03, 2005

Reisetipps für den Alltag

Wertsachen
ich habe mich bemüht nahezu alles was mir wichtig war am Körper zu tragen. Die Ixus war immer in meiner einen Hosentasche das Handy häufig in der Anderen. 10-30€ in der lokalen Währung hatte ich in der Geldbörse und zusätzlich einen 10€ oder 20€ Schein. Den Rest des Geldes sowie meine Plastikkarten und Travellercheques waren im Bauchgurt oder der Innentasche der Traveller Hose. Die Abrechnung der Cheques war im grossen Rucksack. In der Geldbörse waren auch die Schlüssel für die diversen Schlösser. In Hotelsafes habe ich nie etwas deponiert.

Grosse Rucksack und Schutzhülle
Dieser Gegenstand der Ausrüstung ist natürlich besonders wichtig. Bei allen Transporten in Bus und Flugzeug habe ich das gute Stück deshalb in einer Rucksackschutzhülle verpackt. Die Hülle habe ich dann mit Schlössern versiegelt. Das Prozedere hat gleich mehrere Vorteile. Der Rucksack kommt sauber am Ziel an. Die Mitreisenden nehmen viel weniger Notiz von dem Gegenstand der zwischen deren Gepäckstücken kaum noch auffällt. Wenn es regnet kann man die Hülle so verändern das der Rucksack trotz Wanderung trocken bleibt.

Tagesrucksack
Der war im Normalfall mit Ohropax, Taschenmesser und mindestens einer Getränkeflasche sowie dem aktuellen Reiseführer gerüstet. Teilweise war auch ein Schirm dabei.

Reiseführer und Post-its
Es gibt von Post It kleine Plastikschnipsel mit denen man Seiten in Büchern markieren kann. Die Teile haften auf den Seiten und sind wiederverwendbar. Mit 2-3 Post its kann man so jederzeit die aktuelle Stadtkarte die Seite mit den touristischen Attraktionen und ggf. den Teil mit den Weiterreisemöglichkeiten markieren. Das war ungemein praktisch

Grenzübertritte
Habe ich wenn möglich mit meiner Trekkinghose erledigt, da man dort noch Seitentaschen auf den Beinen hat. In diesen kann der Reispass zwischengelagert werden und auch Tickets sind dort gut aufgehoben. Rechtzeitig vor dem Grenzübergang habe ich auch einen Stift in den Taschen platziert. Den kleinen Rucksack habe ich dann in den grossen gestoppft und hat so den Luxus nur ein Gepäckstück zu haben, das gemütlich auf dem Rücken ruhen konnte.

Immigration Forms
In nahezu jedem Land muss man diese netten Zettel aufüllen in denen immer so viele Sachen gefragt werden. Insbesondere in den Feldern wo man wohnen wird habe ich meist keine Angaben gemacht. Das scheint auch nicht so wichtig zu sein.

Einchecken in Hotels
Häufig interessieren sich die Mitarbeiter nur dafür das man das Formular überhaupt ausfüllt. Ob die Angaben korrekt sind, ist eine andere Frage. So habe ich teilweise meine Ausweisnummer nicht genau aus dem Kopf erinnert und mir das Nachschlagen der korrekten Nummer erspart, schliesslich will man ja schnell einchecken.

Coolmax?
Wenn ich länger umherwandern wollte haben sich die Coolmax Klamotten sehr bezahlt gemacht. Ebenso für lange Busreisen in warmen Bussen. Die Kleidung bietet immer einen enormen Tragekomfort, fühlt sich nie nass an und ist wirklich kühler als Baumwoll T-shirts. Zusätzlich müffeln die Sachen nicht. Ich hätte mir noch mehr solcher Klamotten gewünscht.

Zwiebelprinzip
Wenn es kalt wurde habe ich gnadenlos Schicht um Schicht übereinander gezogen. Teilweise 2 T-Shirts und die Coolmax Shirts und dann den Fleece. Das hilft gegen die Kälte

Einweglatschen für die Dusche
Häufig habe ich mein Teva gewässert. Das hat aber den Nachteil das man nach einer morgentlichen Dusche zunächst mit nassen Schuhen umherläuft. Teilweise habe ich mir dann Plastiktüten als Latschenersatz gesucht. In China habe ich in einem Hotel dann Latschen aus Papier bekommen die mich den Rest der Reise begleitet haben

Reiseliteratur
Möglichst einige gute Bücher aus Deutschland mitbringen. Denn ausser in Thailand und Malaysia findet man keine guten Buchgeschäfte. In Travellerhochburgen werden Bücher zum Tausch angeboten. Die angebotenen Werke reichen von Konsalik bis zum Ärzteroman. Die Auswahl ist also eingeschränkt.

Bloggen
Ja, an sich überall ganz einfach. Einzig die häufig abstürzenden Computer sind teilweise ein Graus. Problematisch ist auch, das die Oberfläche vom Blogger.com gnadenlos an die Landessprache angeglichen wurde. Man sollte sich also die Position der wichtigsten Knöpfe sehr wohl bewusst sein.

CD-Brennen
Funktioiniert überall und ist mit 0,8 bis 1,5 € wirklich günstig und die Mitarbeiter sind in den meisten Fällen sehr darauf bedacht das die CD auch wirklich funktioniert. Was man vermeiden sollte ist die Verwendung des Microsoft import Agenten, denn dann werden die Uhrzeigen der Bilder auf das Einlesedatum gesetzt und die Dateinamen umbenannt. Ich geniesse jetzt alles in Chinesisch.

Fotoupload
Gestaltet sich von unterwegs eher schwierig, da die Internetverbindungen in Ländern wie Kambodscha und Laos sehr langsam sind. In China sind die Rechner häufig so versiegelt das man keine CDs einlegen kann.

Essen
Je stärker man sich den Einheimischen anschliesst desto besser wird die Qualität und desto niedriger der Preis. Gesundheitlich bedenklich sind diese Stände eher wenn dort kein einheimische isst. Dann sollte man als Tourist nicht unbedingt der erste sein. Den Namen der Gerichte kennt man ja meist nicht. Als schaut man so lange bei verschiedenen Ständen auf die Teller der Gäste bis man etwas schmackhaftes sieht. Dann muss man nur noch in Anwesendheit einer Mitarbeiterin auf das Gericht zeigen und schon nimmt das Glück seinen Lauf.

Preise
Da könnte ich zig Kapitel zu schreiben. Im Zusammenhang mit Essen sollte man bei Markständen immer zunächst beobachten was die anderen so bezahlen. Auch wenn man eigentlich nichts erkennnen kann wird das Beobachten alleine den Standbesitzer schon dazu veranlassen den "normalen" Preis zu veranschlagen. Ein weiterer Grund warum man als Tourist immer zu belebten Geschäften gehen sollte. Bei Souverniers gilt meist das man nach einer kurzen ersten Verhandlungsphase einen Preis hat an den sich der Verkäufer etwas klammert. Nimmt man diesen Preis plus einen kleinen Aufschlag, dann kann man meist 2 der gewünschten Gegenstände mitnehmen. So sammelt man schnell einige Souveniers ein. Denn eigentlich will man ja nur eines der Stücke aber ich hatte noch nie das Problem ein solches Souvenier nicht wegzu bekommen.

2 Comments:

At Fr. Juni 10, 06:23:00 vorm. GMT+8, Anonymous Kai Anders said...

"Trackback:" Asien entdecken - und bloggen

 
At Mi. Apr. 22, 11:21:00 nachm. GMT+8, Anonymous Heinrich F said...

Danke Kurt für deinen Blog.
Ich bin aus Zufall auf deine Seite gekommen und finde die Berichte echt spannend. Gerade letzte Woche bin ich von meiner Reise aus Asien zurück und habe in Kuala Lumpur eine echt super Unterkunft gefunden. Dank der neuen Webseite Twenga.de war das Hotel auch richtig Preiswert. Ich würde am liebsten meine Sachen Packen und wieder dort hin zurück.

 

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